Interview mit Thilo Teufel

WW: Herr Teufel Sie haben für die Projektleiterin von HOESCHELE1931 – Ihre Schwester – diese Jacke als Trageversuch getestet?

TT: (lacht) Ja, als ich von Mexiko für meinen Heimaturlaub nach Deutschland im Frühjahr 2014 kam, habe ich mich für den Trageversuch zur Verfügung gestellt. Sie sah mich als geeignetes Testimonial, da ich die Strickjacke unter unterschiedlichsten Klima- und Lebensbedingungen und verschiedenen Sportarten und Freizeitaktivitäten testen kann.

WW: Was würden Sie zu Ihrem nächsten Mexikoaufenthalt mitnehmen?

TT: (lacht wieder) Sie meinen jetzt schon, dass ich auch die braune Strickjacke aus Merinowolle von HOESCHELE1931 mitnehmen sollte? 

WW: Ja wie oder wo würden Sie diese Jacke in Mexiko tragen? Sie haben doch dort permanent Minimum 25 – 30 °C.

TT: Mexiko hat auch wechselhafte Wetterbedingungen und ich gehe auch dort in die Berge zum Klettern. Ich segle auch gerne mit dem Schiff auf dem Meer oder bin auch mal mit befreundeten Fischern unterwegs. Deshalb ist eine Jacke mit klimausgleichenden Eigenschaften vorteilhaft. 

WW: Herr Teufel, nun zum eigentlichen Tragetest: Wie sind Sie vorgegangen, was für ein Tragetest war das?

TT: (lacht erneut) Also: zuerst war ich natürlich froh, denn ich habe bei der letzten Mexikoreise nur beschränkt Kleidung mit nach Deutschland genommen und bekanntlich ist es bei uns auf der rauhen Schwäbischen Alb immer etwas kälter. Von daher kam mir dieser Tragetest sehr entgegen. Jedes Kleidungsstück, das ich besitze sollte vielseitig und für die verschiedensten Lebenssituationen geeignet sein. Deshalb wurde es ein Tragetest unter extremen Bedingen. Ich habe diese Jacke permanent getragen. Die Strickjacke war dabei beim Zelten, auf Partys, beim Segeln auf dem Bodensee und beim Klettern im Donautal.

Nach einem Abend mit Lagerfeuer und Grill habe ich die Jacke über Nacht zum Lüften hinausgehängt. Sie war am nächsten Morgen – ich konnte es nicht glauben - wie frisch gereinigt. Ich konnte meinen Tragetest nach wenigen Stunden also direkt fortsetzen.

Die ausgelobte Eigenschaft der Merinowolle mit natürlicher Geruchsneutralisation, kann ich somit bestätigen.

WW: Welche Eigenschaften des Strickmaterials würden Sie nun so auf jeden Fall bestätigen? Beginnen wir bei thermoregulierend, wärmend bei Kälte, kühlend bei Hitze?

TT: Ja, wie schon gesagt, sie hat mir Tag und Nacht gedient, sie wird mir hier auf der Schwäbischen Alb in Deutschland, als auch in Mexiko gute Dienste leisten. Komisch irgendwie, aber es stimmt wirklich, dass die Jacke sowohl an kühlen, wie auch an warmen und sommerlichen Tagen getragen werden kann. Es fühlt sich an wie eine natürliche Klimaanlage auf dem Körper.

WW: Gut, dann kommen wir zum optimalen Feuchtigkeitstransfer: 

TT:  Ich habe die Jacke bewusst beim Tanzen in einer Discothek getragen und es scheint wirklich zu funktionieren mit dem Feuchtigkeitstransport. Das Tragegefühl war gut und angenehm – kein nasses Gefühl auf der Haut.

WW: Gut, dann kommen wir zum Punkt – wie fühlt sich die Jacke direkt auf der Haut an – angenehm oder kratzig ? 

TT: Ich kenne es noch aus meiner Kindheit, die Wollsachen waren nicht angenehm und haben auf der Haut gekratzt. Aber die Merinowolle ist viel feiner als die Wolle von früher. Ein Freund, mit dem ich Klettern gehe, trägt sogar ein Unterhemd aus Merinowolle als Funktionswäsche – er benötigt natürlich nun noch die passende Oberbekleidung. Ich kann ihm da nun etwas empfehlen…

WW: Ok, dann bedanken wir uns für den Tragetest und für dieses sympathische und sehr aufschlussreiche Interview.

TT: (freut sich und sagt) Gerne – vielleicht machen wir das zu einem späteren Zeitpunkt mal wieder, nach einem „Langzeittest“ in Mexiko !

 

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