Zum Wohlfühlen gemacht

Merinowolle: Höchster Tragekomfort und Wohlfühlgarantie durch die Nutzung der natürlichen Eigenschaften von Merinowolle:

 

Jedes unserer Kleidungsstücke ist aus feinster australischer Merinowolle mit einer Feinheit von 20 micron (my) gefertigt.

Merinowolle ist angenehm leicht und besitzt darüber hinaus hervorragende Eigenschaften:


sehr weich  //  kratzt nicht  //  elastisch  //  robust  //  atmungsaktiv  //  schmutzunempfindlich  //  schwer entflammbar  //  antistatisch  //  geruchsneutralisierend  //  keimfrei  //  bietet natürlichen UV-Schutz  //  thermoregulierend (kühlt bei Wärme, wärmt bei Kälte)  //  feuchtigkeitsregulierend (Feuchtigkeit wird sehr gut vom Körper weggeleitet)  //  reguliert die Hautatmung und den Sauerstoffaustausch wie von selbst

Informationen & Vorteile

Körperklima

Wohl fühlen kommt von Wolle fühlen

Zu warm oder zu kalt – zu feucht oder zu trocken: ein entscheidender Faktor um sich richtig wohl zu fühlen ist das Körperklima. Eine wichtige Rolle spielt dabei Ihre Haut. Die Haut ist eines der komplexesten Organe. Die Haut macht alle Bewegungen mit, schützt dabei Ihre Organe und den ganzen Körper vor Hitze und Kälte, Wasser und Sonnenlicht und sorgt für Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierung. Deshalb ist die Bekleidung sehr wichtig. Mit dieser Schicht können Sie die Funktion der Haut einschränken oder unterstützen und zu mehr Wohlbefinden, gerade bei körperlicher Betätigung, beitragen. Also brauchen Sie das beste Material. Und das kommt aus der Natur: Wolle. Eine zweite natürliche Haut mit noch mehr Funktion als die menschliche Haut. Und unerreicht von jeder menschlichen Textilfaser. Verschonen Sie Ihre Haut vor künstlicher Funktion. Gönnen Sie ihr nur das Beste: Merinowolle.

Warm ums Herz

Kennen Sie das auch? Ihnen ist kalt, Sie ziehen was drüber, aber es dauert lange, bis Ihnen richtig warm ums Herz wird? Bei Wolle ist das anders. Sie spüren den wärmenden Faktor der Wolle und eine schnelle, angenehme Wärme. Das liegt am Aufbau der Wollfaser. Viele kleine Luftpolster zwischen den gekräuselten Fasern der Wolle sorgen für eine hohe Isolation und Wärmeleistung. Das Prinzip der Isolation durch Luft funktioniert auch bei Wärme. Denken Sie an die Schafe, die im neuseeländischen Sommer bis zu 25 ° aushalten müssen. Kein Problem, denn die Luftpolster der Wolle halten auch Hitze ab und lassen eine Temperaturregulierung zu.

Temperaturregulierung

Wenn Wolle einen so hohen Wärmefaktor hat, wird mir dann bei körperlicher Aktivität nicht zu warm ? Nein, denn mit der Atmungsaktivität der Wolle wird die Körpertemperatur auch bei unterschiedlich intensiver körperlicher Belastung reguliert. Das verdeutlicht die erforschte Temperatur-Kurve: die Körpertemperatur bleibt bei den unterschiedlichen Belastungen immer auf einem angenehmen Niveau. Insbesondere bei Pausen nach großer Belastung frieren andere, die keine Wolle tragen oder müssen sich umziehen. Dies hängt auch mit der Feuchtigkeitsregulierung der Wolle zusammen.           

Feuchtigkeitsregulierung

Bei körperlicher Aktivität fängt der Mensch zu schwitzen an. Und das nicht ohne Grund. Der Schweiß hat eine bestimmte Funktion. Er schützt den Organismus vor Überhitzung, denn auf der Haut sorgt er für Kühlung. Wenn der Schweiß von der Haut abtransportiert wird, produziert der Körper immer weiter Schweiß, um den gewünschten natürlichen Kühleffekt zu erhalten, wodurch der Körper belastet wird, weil er mehr arbeitet als er müsste.
Forscher haben entdeckt, dass Menschen mit Bekleidung, die den Schweiß nach außen transportiert einen schnelleren Laktat-Anstieg aufweisen, als Sportler mit Bekleidung aus Wolle. Mit anderen Worten: die natürliche Funktion der Wolle trägt zu höherer Leistungsfähigkeit bei. Denn Wolle kann bis zu 30 % des Eigengewichtes an Feuchtigkeit in den Fasern speichern. Dadurch bleibt der Kühl-Effekt erhalten und man hat trotzdem kein unangenehmes Gefühl auf der Haut. Ein weiterer Vorteil ist, dass Wolle selbst mit gespeicherter Feuchtigkeit, also wenn sie sich feucht anfühlt, immer noch wärmt. Das macht die Wolle zur idealen Bekleidung bei wechselnder Aktivität oder auch wechselnden Temperaturen.

Kein Kratzen

Das soll Wolle sein? Sie werden überrascht sein, wie weich sich Merinowolle anfühlt. Das kratzige Gefühl auf der Haut ist Vergangenheit. Merinowolle besitzt eine Faserdicke von bis max. 25 Mikron. Erst ab 27-28 mikron empfindet der Mensch die Faser als kratzig. Da sich die feinen und damit auch elastischen Merinofasern beim Kontakt mit der Haut krümmen, reizen sie die Nervenenden der Haut nicht, im Gegensatz zu herkömmlicher, weniger elastischen Schurwolle.

Geruchsneutralisation

Wer kennt das nicht? Nach anstrengenden Tätigkeiten macht sich unangenehmer Geruch breit. Einer der größten Vorteile der Wolle ist Ihre Geruchsneutralität, auch nach starkem Schwitzen und mehrmaligem Tragen. Die Neutralisierung der Schweiß-Bakterien übernehmen die Eiweißmoleküle der Wollfaser. Selbst Silber-Ionen, die gegen den unangenehmen Schweißgeruch bei Kunstfaser-Stoffen eingearbeitet werden, kommen nicht an diese biologische Funktion der Wolle heran. So genügt es auch, wenn Sie Ihr Merino Produkt für ein paar Stunden an die frische Luft hängen zum Trocknen. Sie können sicher sein, das Produkt ist bereit für weitere Aktivitäten mit Ihnen. Ohne Waschen, ohne Funktionsverlust.

Pflege

Wenn Sie Ihr Merino-Strickwarenprodukt doch einmal waschen möchten, tun sie das ganz einfach in der Maschine bis zu bis zu 40°C im Wollwaschgang bei max. 600 Umdrehungen. Die Spezialausrüstung der Merinowolle macht es möglich. Dabei wird die Schuppenstruktur der Wollfaser abgerieben, wodurch starkes Einlaufen der Wolle verhindert werden kann.    

Natur

Wir Menschen sind Teil der natürlichen Umwelt. Nicht zuletzt deshalb verspüren wir das Bedürfnis, Natur zu erleben. Gerade weil der ständige Kontakt zur Natur in unserer Gesellschaft verloren gegangen ist. Intensive Outdoor-Erlebnisse in einzigartiger Natur brauchen wir für unser Wohlbefinden. Mit Merino sind Sie im Einklang mit der Natur.
Nicht zu vergessen ist der ökologische Faktor. Wolle ist als natürliches Produkt Teil des natürlichen Kreislaufes und ist vollständig abbaubar und ein nachwachsender Rohstoff. Im Gegensatz dazu bleiben Kunstfaserprodukte fast unverrottbar.
Wolle ist antistatisch und schützt Ihren Körper vor zusätzlicher elektrostatischer Aufladung.
Wolle ist aufgrund ihrer biochemischen Zusammensetzung nur schwer entflammbar und schützt vor UV-Strahlenbelastung.    

Merinoschaf

Mehr als die Hälfte der Schaf-Population der Welt stammt von Merino-Schafen ab oder ist eine Kreuzung von Merino. Ursprünglich kommt das Merino-Schaf aus Spanien. Wie alle domestizierten Schafe stammt es vom Mufflon ab. Das europäische Mufflon gibt es heute nur noch auf Sardinien und Korsika in freier Wildbahn. Vor ca. 200 Jahren wurde das erste spanische Merino-Schaf exportiert, und zwar nach Australien. Während bei der europäischen Schafzucht die Verbesserung des Fleisches vorrangig war, konzentrierte sich die australische Zucht auf die Wolle. Die australischen Siedler hatten keine andere Wahl, denn mit den alten Segelschiffen war ein Export von Fleisch undenkbar. So arbeitete man über Generationen hinweg an der Verbesserung der Schafwolle, um immer mehr und immer feinere Wollfasern bester Qualität zu erhalten.
Die australischen Züchter haben es geschafft, dass Merino-Schafe sogar unter den extremen Bedingungen der neuseeländischen Südalpen in Höhen von bis zu 1800 m leben. Die Wolle schützt das Schaf im Sommer als Schutzschild gegen Hitze von bis zu 35 °C und im Winter vor eiskalten Temperaturen von bis zu -20°C.